Skip to main content

OSI-Schichtenmodell

Das OSI-Modell (Open Systems Interconnection Model) ist ein konzeptionelles Referenzmodell für die Kommunikation in Netzwerken. Es wurde von der ISO (International Organization for Standardization) entwickelt, um zu standardisieren, wie Daten zwischen zwei Systemen über ein Netzwerk übertragen werden.
Es unterteilt die Netzwerkkommunikation in sieben aufeinander aufbauende Schichten, wobei jede Schicht bestimmte Aufgaben übernimmt und nur mit der direkt darüber- oder darunterliegenden Schicht interagiert.

Vorteile eines Schichtenmodells

  • Standardisierung: Herstellerunabhängige Kommunikation durch klar definierte Schnittstellen.
  • Modularität: Jede Schicht kann unabhängig entwickelt oder ausgetauscht werden, solange die Schnittstellen gleich bleiben.
  • Fehlerdiagnose und -behebung: Probleme lassen sich leichter bestimmten Schichten zuordnen.
  • Wiederverwendbarkeit: Funktionen einzelner Schichten können in verschiedenen Netzwerken wiederverwendet werden.
  • Interoperabilität: Verschiedene Systeme und Technologien können miteinander kommunizieren, solange sie das Modell einhalten.
  • Komplexitätsreduktion: Durch die Trennung der Funktionen in Schichten wird die Komplexität des Netzwerksystems verringert.