Subnetting mit IPv4
Beim Subnetting wird ein bestehendes Netzwerk in mehrere kleinere Teilnetze (Subnets) unterteilt. Dies dient der besseren Strukturierung von Netzwerken, der Optimierung der IP-Adressvergabe und der Erhöhung der Sicherheit und Kontrolle im Netzwerk.
Subnetzmaske
Die Subnetzmaske bestimmt, wie viele Bits einer IP-Adresse zum Netzanteil und wie viele zum Hostanteil gehören.
Beispiel: 255.255.255.0 entspricht /24 in CIDR-Notation.
- Die ersten 24 Bit → Netzanteil
- Die letzten 8 Bit → Hostanteil
Beispiel mit Erklärung
IP-Adresse: 192.168.1.10
Subnetzmaske: 255.255.255.0 bzw. /24
Oktett | Binärdarstellung | Bedeutung |
|---|---|---|
192 | 11000000 | Netzanteil |
168 | 10101000 | Netzanteil |
1 | 00000001 | Netzanteil |
10 | 00001010 | Hostanteil |
Netzanteil: 192.168.1
Hostanteil: 10
Wie viele Hosts pro Subnetz?
Die Anzahl möglicher Hosts in einem Subnetz ergibt sich aus der Anzahl der Host-Bits:
Formel: 2n − 2
- n = Anzahl der Host-Bits
- −2 wegen Netzwerkadresse und Broadcastadresse
Beispiel für /24: 8 Host-Bits → 28 − 2 = 254 Hosts
Subnetting mit CIDR
CIDR steht für „Classless Inter-Domain Routing“ und verwendet die Notation / gefolgt von der Anzahl der Bits im Netzanteil.
/24→ 255.255.255.0 → 254 Hosts/25→ 255.255.255.128 → 126 Hosts/26→ 255.255.255.192 → 62 Hosts
Vorteile von Subnetting
- Bessere Ausnutzung des Adressraums
- Erhöhte Netzwerksicherheit durch Trennung von Bereichen
- Reduzierung von Broadcast-Verkehr
- Bessere Verwaltung großer Netzwerke
No comments to display
No comments to display